Italien erwartet 2026 rund 141 Millionen Touristenankünfte – mit mehr Reisen außerhalb des Sommers
Eine Prognose von Demoskopika sieht ein Plus von 2,1 Prozent bei den Ankünften und Ausgaben von bis zu 132,7 Milliarden Euro.
Italien könnte 2026 mit 141,2 Millionen Touristenankünften abschließen, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus einer Prognose des Forschungsinstituts Demoskopika hervor, die Fortune Italia veröffentlicht hat. Die Übernachtungen lägen bei rund 479 Millionen (+0,4 Prozent), die touristischen Ausgaben könnten bei stabiler Wirtschaftslage um 4 Prozent auf 132,7 Milliarden Euro steigen.
Ausländische Gäste bleiben der Motor: Sie kämen auf mehr als 76 Millionen Ankünfte und über 55 Prozent der Übernachtungen. Der Inlandstourismus steuerte rund 64,8 Millionen Ankünfte bei.
Die Studie erwartet zudem eine Verschiebung im Kalender: Der Anteil der Übernachtungen von Juni bis September sänke auf 56,9 Prozent, während März bis Mai und Oktober bis November auf 29,4 Prozent stiegen. Wer eine Italienreise plant, findet in der Nebensaison eine immer wichtigere Alternative zu den Spitzenmonaten.